Triffst du die Entscheidung oder trifft die Entscheidung dich?

13 Jul 2016

 

Oh ja, das Entscheidungsthema...ich kann gar nicht oft genug darüber schreiben :-)

 

Bist du jemand, der schnelle Entscheidungen trifft und dazu steht?

 

Super, dann brauchst du hier nicht weiter zu lesen... und sei dir bewusst:

du wirst von sehr, sehr vielen Menschen dafür bewundert!

 

Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die sich mit Entscheidungen schwer tun und schon fast ein Hobby daraus gemacht haben, sich nicht entscheiden zu können - denn ganz ehrlich: nicht getroffene Entscheidungen können dich tage-, wochen- und monatelang beschäftigt halten - dann ist dieser Artikel für dich.

 

 

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, Entscheidungen zu treffen? Was hält uns davon ab, uns einfach zu entscheiden und weiterzuziehen? 

 

 

Die Angst, das Falsche zu tun

 

"Wenn ich meinen sicheren Job kündige, meinen Partner verlasse, die Stadt wechsle, ein Haus kaufe...wird am Ende alles vielleicht viel schlechter, als es heute ist"

 

Also belässt du alles beim Alten, kannst dich aber nicht wirklich frei davon machen, dass das, was du gerade hast oder lebst, dir nicht entspricht, du nicht deinem Herzen folgst.

 

...und so hält das Leben dir immer wieder ein "Versucherli" vor die Nase, um dir zu zeigen, was alles noch möglich ist.

 

Aber dann ist da wieder diese Angst, das Falsche zu tun und du lässt es wieder sein.

 

Du entscheidest dich nicht!

 

Du verharrst.

 

Weißt du, welches die allerfalscheste Entscheidung ist, die du für dich treffen kannst? 
 

Dich ewig in diesem unaufhaltsamen und furchtbar erschöpfenden "soll-ich-soll-ich-nicht" - Zyklus gefangen zu halten.

 

 

Die Angst, sich festzulegen

 

"Wenn ich mich für etwas entscheide, dann verliere ich ja alle anderen Alternativen"

 

"Ich brauche das Gefühl, frei zu sein, mich nicht entscheiden zu müssen und mich nicht verbindlich auf etwas festzulegen"

 

"Ich hätte viel lieber ein bisschen hiervon und ein bisschen davon...so lange es mir schmeckt"

 

"Ich könnte mir ja ein Stück meiner Freiheit nehmen, weil ich nicht mehr die freie Auswahl habe"

 

Weißt du eigentlich, wie befreiend es sein kann, sich endlich zu entscheiden? 

 

Du kannst dich endlich öffnen, für deine Entscheidung und damit für das Leben, das du dir dadurch ermöglichst!

 

Klar, man bleibt lebendig und flexibel im Kopf, wenn man sich alle Optionen offen hält. 

 

Was aber tatsächlich passiert, ist Folgendes:

 

Du bleibst stehen, wenn du dir alle Optionen offen hältst, denn deine eigene Unentschlossenheit legt dir Fesseln an. Sie hindert dich daran, dich in einem Bereich, den du bewusst für dich auswählst weiterzuentwickeln (vorausgesetzt, er passt zu dir).

 

 

Entscheide dich - jetzt!

 

Keine Entscheidung zu treffen aus Angst vor was auch immer, führt dazu, dass deine Energie gebunden wird. 

 

Das ist so, als würdest du eine Aufgabe, die du noch zu erledigen hast, monatelang vor dir herschieben. 

 

Alles immer nur halbherzig zu machen bringt dich nirgendwohin und macht dich zu einem Menschen, der sich durchs Leben treiben lässt und selbst keine Verantwortung für sich übernehmen möchte.

 

Außerdem haben wir ja heutzutage auch sooo viele Möglichkeiten, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. So viele Dinge, Menschen, Abenteuer!

Wir sind vernetzt wie nie zuvor und du hast immer das Gefühl, an der nächsten Ecke könnte etwas noch Besseres auf dich warten.

 

Wie soll man sich denn da festlegen und für eine Sache entscheiden?

 

 

Du weißt doch wie es geht - du tust es jeden Tag!

 

Sei dir mal bewusst, wie viele Entscheidungen du bereits triffst, bevor du überhaupt anfängst, deiner Tagesbeschäftigung nachzugehen: 

 

Du stehst auf und entscheidest, was du frühstückst, was du anziehst, welche Tasche du heute mitnimmst, welchen Lippenstift du benutzt, ob du jetzt gleich tanken gehst oder erst heute Abend, ob du einen Regenschirm einsteckst usw...

 

Was würde mit dir passieren, wenn du diese Entscheidungen einfach nicht treffen würdest? ...weil du dir nicht sicher bist, ob du nicht vielleicht den größten Fehler deines Lebens begehst, wenn du heute diese schwarze Jeans anziehst, anstelle von der blauen?

 

Ich glaube nicht, dass du den Weg zur Arbeit überhaupt antreten könntest...du würdest wahnsinnig werden.

 

Und wenn du das jetzt einfach mal auf die vermeintlich "großen" Entscheidungen in deinem Leben überträgst, wird ziemlich schnell klar, dass auch hier "Nicht-Entscheiden" deine Energie und Kraft bindet (die du so schön für deine getroffenen Entscheidungen einsetzen könntest) und dich ununterbrochen schwächt...auch wenn du das nicht bewusst wahrnehmen kannst.

 

 

Klarheit

 

Natürlich geht es bei großen Entscheidungen nicht darum, sie schnell und unüberlegt zu treffen.

 

Und natürlich solltest du sie immer prüfen.

 

Vor allem aber auf Kongruenz statt auf Sicherheit.

Auf die Übereinstimmung mit dir und deiner Essenz, deinem Seelenplan, deinem Wesenskern.

 

Dann ist sie authentisch.

 

Was nicht automatisch heißt, dass sie auch leicht fällt ;-)

 

Beängstigend darf sie ruhig sein, deine Entscheidung. Das ist ganz normal, wenn du aus altbekannten Strukturen aussteigst.

 

Ein mulmiges Gefühl ist immer auch ein Zeichen dafür, dass du gerade dabei bist, dich in eine größere Version deiner selbst hineinzuentwickeln.

 

Auf deine Entscheidungen!

 

Ich wünsche dir allen Mut, den es jetzt gerade für dich braucht!

 

Gerne bin ich dir dabei behilflich.

 

Alles Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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